Berichte und Fotos aus dem Jahr 2015

Surprise 2015

Juli-Ausflug

Am 5. Juli, Besammlung Töffstübli zum Ueberraschungsausflug, so lautete das SMS vorgängig von Peter Senn.

Pünktlich um 8 Uhr wurde gestartet mit 5 Motorrädern, zwei davon mit Beifahrerinnen. Zuerst ging es auf die Autobahn Richtung Chur bis Murg, dann dem kühlen Walensee entlang.

Die erste Ueberraschung war der Glaspass den niemand vorher kannte, es war ein geheimtyp von Peter. Dort gab es Kaffee und Gipfeli zur Stärkung. Eine prächtige Aussicht  in die Berge und ein gediegenes Biker Restaurant. Gestärkt ging es weiter Richtung Tiefencastel und Julierpass. Schon bald gingen die Temperaturen wieder runter und wir erreichten das Julier-Seeli. Unter etwas schwierigen Bedingungen fanden wir dann ein Wegrand um die Motorräder hin zu stellen. Ein mitten im Wald gelegenes wunderschönes Plätzchen lud uns zum verweilen ein! Nun hiess es Holz suchen um das bereits bestehende Feuer weiterhin zum Glühen zu bringen. In Peters Topcase waren diverse Grilladen, Salat, Brot, Grillzange, Teller, Besteck, Becher, Getränke und und und! In einer Kühltasche waren auch eine Schüssel Kartoffelsalat und zwei Kuchen von Heidi dabei. Schnellstens wurden die heissen Kleider entfernt. Iris zog Ihr Badekleid an. Walti zog es vor auf einer Decke zu relaxen. Maya begab sich an den See und genoss die Sonne, wobei Georg den Schatten vor zog. Jörg sass gemächlich auf der Bank und genoss ein Bierchen. Nachdem wir alle schon den Bauch gefüllt hatten, meldeten sich noch zwei Herren an. Jack und Rolf gesellten sich  zu uns auf dem Heimweg von Lugano wo sie am Harley Treffen waren. Nun haben sich alle noch ein wenig ausgeruht bevor es weiter auf die Julier pass höhe zum Kaffee weiter ging. Weiter ins Engadin, hier waren die Temperaturen immer noch erträglich kühl. Ueber den Flüelapass, Davos ging es Richtung heim. Wir waren froh, dass Peter sich für die Autobahn entschieden hatte, denn jetzt war es richtig heiss!

Ein wunderschöner Tag mit vielen tollen Eindrücken und guter kolegialität ging viel zu schnell zu Ende. Ein herzliches Danke schön an Peter für das austüfteln der speziellen Ausfahrt und an Walti fürs grillieren.

Mit sonnigen Grüssen und bis zum nächsten mal!

Heidi

2-Täger

MSC-Ufnau geniesst offene Pässe und südliche Gefielde

Mit 17 Motorrädern kurvte der MSCU Ufnau um den Monte Rosa. Gestartet wurde die Tour über den soeben erst wieder geöffneten Sustenpass. "Kühn in der Anlage" hiess es bereits bei dessen Eröffnung im Jahre 1945. Noch heute eine herrliche Anfahrt in die Schweizer Pässewelt. Mit 30 Kehren folgte anschliessend ein weiterer der Top Ten der Schweizer Pässe, der Grimsel. Dieses Highlight über die europäische Wasserscheide (Nordseee-Mittelmeer) wurde allseits genossen. Der Halt auf der Passhöhe, 2165m über Meer, jedoch infolge der tiefen Temperatur von nur 5 Grad schnell abgebrochen. Wärmer wurde es südwärts auf der Talfahrt runter ins Wallis bis Ulrichen zum Mittagslunch. Jetzt gings wieder bergwärts über den höchsten Schweizer Pass, dem Nufenen. Kurve um Kurve durch die herrliche Natur runter nach Airolo. Nach dem morgendlichen kurzen Regen beim Start war Petrus den Töfffahrern vom MSCU schon ab dem Susten gnädig und liess die Sonne scheinen. Und nach dem Bedrettotal wurde es wurde immer wärmer und die wärmenden Schichten wurden im Gepäck verstaut. Ueber die alte Gotthard-Südrampe bis in die Magadino-Ebene erreichten wir unser Tagesziel im Motel Riazzino, wo wir bestens aufgehoben waren. Die einen zogen noch eine Zusatzschlaufe ins traumhafte Verzascatal, die andern genossen das Schwimmbad bei 31 Grad und erfrischenden Badetemperaturen.

Typisch gut tessinerisch verpflegt gings anderntags weiter mit dem Kurvenfestival durchs Centovalli. Nur wenige gerade Strassenstücke, dafür Kurve an Kurve auf einer immer recht schmalen Strasse. Der Strassenzustand lässt da einiges zu wünschen übrig; aber dieseTalstrecke liess sowieso keine zu schnellen Fahrten zu. Natürlich erholten wir uns zwischendurch bei einer Café- und Kulturpause in Re. Ein Blick in den imposanten Dom, mit der Sage um die blutende Madonna, blieb natürlich nicht aus. Und weiter südwärts bis zum Stop am Lago d'Orta. Anschliessend wählten die Tourführer Alessandro Casnici und Ernst Hui die höchstmögliche Strassenroute südlich um den Monte Rosa. Durch prächtige Wälder, Höhenstrassen und weit abgelegene Dörfer, entlang von zerfallenen alten Industriegebieten kurvte der MSCU ins Aostatal. Dass der MSCU eine massive Talfahrt machen musste, zeigten die zahlreichen Kehren und das teilweise starke Strassengefälle.

Aosta, mit seiner gemütlichen Altstadt, ist immer wieder ein Besuch wert. Schon die Römer hatten den strategisch wichtigen Punkt erkannt und in Aosta eine Siedlung errichtet. In den alten Gemäuern wurden wir denn auch mit echter lokalem italienischem Essen verköstigt. Ein weiterer Höhepunkt der Töfftour stand am dritten Tag mit dem Grossen St. Bernhard an. Bei 3 Grad auf der Passhöhe zogen wir auf dem früher wichtigsten Alpenübergang auf 2469m schnell noch etwas wärmeres an. Schon die Römer passierten diesen Pass, wahrscheinlich aber etwas langsamer als unsere Töffgruppe. Ueber den Schweizer Zoll und dann talwärts bis zum ganzjährig befahrbaren Tunnel und den anschliessenden Galerien runter nach Martigny. Die beachtliche Passlänge des Grossen St. Bernhard von 94km wird immer wieder zum unvergesslichen Erlebnis. Vom Wallis gings genüsslich über den Col de la Croix zum Boxenstop in Les Diablerets und anschliessend über den Col du Pillon runter nach Gstaad. Für Töffler ein weiterer Genuss, der Schallenberg. Ob sich da wirklich alle an die "schikanierenden" Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten haben? Durchs Entlebuch kamen alle wohlbehalten wieder zuhause an.

Brunch

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